Für dieses Kapitel
stehen uns nur begrenzt wissenschaftliche Beweise zur Verfügung. Insofern sind wir in den "weichen" Bereichen auf Theorien und Annahmen angewiesen. Wir bitten jedoch um Verständnis, dass wir, angesichts der hohen Komplexität des Themas, an dieser Stelle auf ein umfassendes Quellenverzeichnis verzichten.

Zunächst sollten wir uns noch einmal vergegenwärtigen, dass die wissenschaftlichen Beweise für die Kommunikation der Zellen und Moleküle erst in den letzten 30 Jahren erbracht werden konnten. Da dies jedoch Bereiche sind, die bisher nicht zum Ausbildungsstoff des "klassischen Schulmediziners" gehören, darf selbstverständlich auch nicht erwartet werden, dass die überwiegende Mehrheit der Ärzte mit diesen Zusammenhängen vertraut sind bzw. in der Lage sind, dieses Wissen in ihre Arbeit einzubeziehen.

Inzwischen hat die Wissenschaft, (auch die Medizin) erkannt, dass es nur gelingen kann, das Entstehen und die Weiterentwicklung von Leben sowie die unsere Gesundheit beeinflussenden Faktoren zu verstehen, wenn die intensive Vernetzung mit anderen Disziplinen, wie z. B. der Biochemie, der Psychoneuro-Immunologie, der Epigenik und der Quantenphysik, konsequent weiterverfolgt wird. Prof. Dr. Günter Schäfer (Institut für Biochemie, Universität zu Lübeck) spricht in diesem Zusammenhang von molekularen Nachrichtenketten und fügt hinzu "Die wechselseitige Erkennung von Molekülen ist ein grundlegendes Prinzip aller biochemischen Vorgänge. Nichts anderes als dies ist der Kern aller Lebensvorgänge."

Unsere Grafik im Kapitel Erkennen verdeutlicht, dass zwischen den einzelnen Ebenen nicht nur ein permantenter Informationsaustausch stattfindet, sondern vor allem, dass die Baupläne des Lebens in Form von Informationen bereits auf der Ebene der Moleküle und Elementarteilchen vorhanden sind. Die entscheidende Frage ist nur, wo und wie die diese Informationen gespeichert werden können. Die schlüssigste Antwort fanden wir in dem Buch Théorie de la Relativité Complexe des Physikers Jean E. Charon. Er weist darauf hin, dass sich in einem Elektron ein in sich geschlossenes "Mikro-Universum" befindet, das sich genau entgegengesetzt zu unserer Raum-Zeit bewegt und somit eine informationsspeichernde Funktion besitzt.

Weitere wichtige Aspekte seiner Theorie sind, dass
• Elektronen über ein "ewiges Gedächtnis" verfügen, denn sie sind mit dem "Urknall" entstanden, d. h. sie haben ab diesem Zeitpunkt ihre Speichertätigkeit aufgenommen und sie sind unzerstörbar;
• Jedes einzelne Elektron hat alle Informationen gespeichert, die seit dem Urknall entstanden sind (insofern liegt der Vergleich mit einem Kollektiven Gedächtnis nahe).

Wer (wie ich) diese Theorien auf andere Bereiche des Lebens anwendet, wird sehr bald feststellen, dass sie nicht nur mit allen ganzheitlich orientierten Philosophien kompatibel ist, sondern dass damit nahezu jede Frage bzw. jedes Phänomen- z. B. Deja-Vue-Erlebnisse, Intuition, Träume, Paranormale Ereignisse - nachvollziehbar beantwortet bzw. erklärt werden kann. Weitere Ausführungen dazu finden Sie im Kapitel Erkennen.